Spezialsprechstunden

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ADHS-Sprechstunde

Wesentliche Merkmale der ADHS sind Störungen der Aufmerksamkeit, Überaktivität (Hyperaktivität) sowie Impulsivität, welche sich unter anderem in Desorganisiertheit, starken Stimmungsschwankungen sowie geringer Frustrationstoleranz zeigen. Im Erwachsenenalter folgen aus den oben genannten Symptomen für die Patienten häufig Belastungen in verschiedenen Lebensbereichen wie in der Partnerschaft, Schul- und Ausbildungsabschluss, Berufstätigkeit, aber auch Elternschaft oder Verkehrstüchtigkeit.

Für Patienten, welche an einer ADHS leiden, bieten wir ein multiprofessionelles Therapieangebot mittels psychopharmakologischen (z. B. Methylphenidat oder Atomoxetin), psychotherapeutischen (Einzeltherapie sowie Psychoedukation) sowie supportiven (sozialarbeiterische, ergo-, musik- sowie maltherapeutische Angebote) Therapiemaßnahmen an.

Unser Angebot richtet sich sowohl an Menschen, bei denen bisher nur der Verdacht auf eine ADHS besteht, als auch an Patienten bei denen die Diagnose bereits an anderer Stelle (meist schon im Kindes- und Jugendalter) fachärztlich gesichert worden ist.

Terminvereinbarung

+49 30 450 517 095 (Montag - Freitag 09:00 - 16:00 Uhr)

Leitung der Sprechstunde:
Herr Dr. med. Felix Betzler

Asperger Syndrom / Hochfunktionaler Autismus

Leitung:

Prof. Dr. med. Imke Puls

+49 30 450 517 095

In unserer Spezialsprechstunde für Asperger Syndrom und hochfunktionalen Autismus bieten wir bei begründetem Verdacht Diagnostik und Behandlung für Personen ab 18 Jahren an.

Die diagnostischen Kriterien für das Asperger Syndrom oder hochfunktionalen Autismus werden anhand mehrerer ausführlicher Anamnesegespräche sowie mittels standardisierter spezieller Testverfahren unter Berücksichtigung differentialdiagnostischer Aspekte überprüft.

Bei entsprechender Indikation besteht die Möglichkeit zu weiterführender neuropsychologischer Diagnostik.

Begleitetes Absetzen von Psychopharmaka

Im Laufe einer Therapie mit Psychopharmaka (z.B. Antidepressiva, Antipsychotika) kann eine Reduktion bzw. ein Absetzen der Medikation erforderlich werden. Dabei können u.a. die Präferenz der Patientinnen und Patienten, Neben- und Wechselwirkungen, zusätzliche Erkrankungen oder das Ende der empfohlenen Therapiedauer ausschlaggebend sein. Da ein abruptes Absetzen der Medikation allerdings mit verschiedenen Absetz- bzw. Entzugssymptomen einhergehen kann, wird im Rahmen dieser Spezialsprechstunde eine ausführliche Beratung und ggf. eine ärztliche Begleitung bei Reduktions-/Absetzversuchen angeboten.

Terminvereinbarung

+49 30 450 617 123

Leitung der Sprechstunde:
PD Dr. med. C. Müller, C. Volkmann

Elternsprechstunde

PD Dr. Eva Brandl

t: +49 30 2311 2120

Kinderwunsch, Schwangerschaft, Stillzeit und die ersten Jahre mit einem Kind sind eine aufregende und schöne Zeit. In dieser Lebensphase kann es jedoch häufig zu psychischen Belastungssituationen und zum Auftreten psychiatrischer Erkrankungen kommen. Bekannte Beispiele sind der „Babyblues“ und Wochenbett-Depressionen. Auch in der Schwangerschaft und in der Zeit nach dem Wochenbett sind Erkrankungen wie Depressionen, Angststörungen oder Psychosen nicht selten. Gleichzeitig stellen sich für Patientinnen mit vorbestehenden psychiatrischen Erkrankungen sehr häufig Fragen bezüglich der Medikamente und möglicher Unterstützungsmöglichkeiten bei Kinderwunsch, in der Schwangerschaft oder in der Stillzeit. In der Elternsprechstunde bieten wir daher in enger Kooperation mit Sozialarbeitern, Hilfseinrichtungen und Kollegen der Gynäkologie und Kinderheilkunde z.B.

  • Beratung zu Anpassung/Umstellung der psychiatrischen Medikation bei Kinderwunsch, in Schwangerschaft und Stillzeit
  • Diagnostik und Behandlung von in Schwangerschaft und/oder Stillzeit neu aufgetretenen psychiatrischen Erkrankungen
  • Unterstützung in Überforderungssituationen in Schwangerschaft, Stillzeit und Kleinkindphase
  • Sofern erforderlich, Weitervermittlung an weitere Hilfsangebote bzw. in (teil-)stationäre Behandlung

Die Sprechstunde finden in der Psychiatrischen Institutsambulanz der Psychiatrischen Universitätsklinik der Charité im St. Hedwig-Krankenhaus, Große Hamburger Str. 5-11, 10115 Berlin, statt. Terminvergabe erfolgt telefonisch unter 030 2311 2120.

Forschungsambulanz Depression

PD Dr. Stephan Köhler

+49 30 450 517 095

PD Dr. Mazda Adli

+49 30 450 517 148

Wenn der Anrufbeantworter an ist, schildern Sie bitte den Grund Ihres Anrufes und geben Sie eine Rückrufnummer an. Wir melden uns dann schnellstmöglich bei Ihnen.

Gedächtnissprechstunde und Sprechstunde für Frontotemporale Demenzen (FTLD-Sprechstunde)

Ihre Kontaktmöglichkeiten:

Standort Campus Mitte

+49 30 450 517 095 (Mo. - Fr. 08:30 - 16:00 Uhr)

Unsere Adresse

 

Viele Menschen klagen mit zunehmendem Alter über Gedächtnis-, Konzentrations- oder andere Probleme der Leistungsfähigkeit. Verschiedene Grunderkrankungen können dafür verantwortlich sein. Psychische Erkrankungen, wie Depressionen oder körperliche Krankheiten können eine mögliche Ursache sein. Eventuell kann auch eine beginnende Demenzerkrankung zu Grunde liegen.

Zu Demenzerkrankungen gehören verschiedene Arten von Erkrankungen, die unterschiedliche Ursachen haben. Die Alzheimer-Krankheit ist mit 60-70% aller Fälle die häufigste Demenzerkrankung. Daneben sind vaskuläre (gefäßbedingte) Demenzen, die Lewy-Körperchen-Krankheit, die Demenz bei Morbus Parkinson sowie die frontotemporale Demenz (FTLD) am häufigsten.
 
Die Gedächtnissprechstunde der Abteilung für Neuropsychiatrie richtet sich an Patienten mit kognitiven Störungen und verschiedenen Demenzerkrankungen. Neben der Alzheimer Erkrankung sind dies u.a. die vaskulären Demenzen, die Lewy-Körperchen-Erkrankung und Demenzen bei Bewegungsstörungen sowie bei chronisch-entzündlichen und Autoimmun-Erkrankungen des Gehirns. Nach Diagnosestellung bieten wir neben einer medikamentösen Behandlung der kognitiven Störung eine spezifische Therapie der neuropsychiatrischen Symptome an.

Manchmal ist für die diagnostischen Untersuchungen ein kurzer stationärer Aufenthalt in unserer neuropsychiatrischen Station 152b notwendig.

In unserer FTLD-Sprechstunde bieten wir die Voraussetzungen für eine optimale Differentialdiagnostik, Abklärung und Behandlung bei Verdacht auf eine Frontotemporale Demenz. Weitere Informationen finden Sie hier auf der Seite der FTLD-Sprechstunde.

Wer sollte in die Gedächtnisambulanz kommen?

Das Angebot der Gedächtnisambulanz richtet sich vor allem an Patienten ab dem 60. Lebensjahr. Es können sich aber auch jüngere Patienten zur Klärung kognitiver Störungen vorstellen, wenn dies von ihrem behandelnden Arzt als erforderlich erachtet wird.


Team:
Prof. Dr. med. Josef Priller
Eike Jakob Spruth
Konstantinia Kafali

Naturheilverfahren

Die Sprechstunde bietet eine naturheilkundliche Beratung zur Besserung psychischer und körperlicher Beschwerden bei psychiatrischen Erkrankungen an.
Naturheilkundliche Verfahren finden meist innerhalb eines multimodalen Behandlungskonzepts Anwendung und sind vor allem bei Schlafstörungen, depressiven Syndromen und Angsterkrankungen geeignet.
In der Behandlung psychiatrischer Erkrankungen können sie konventionelle Therapien ergänzen, dabei spielen u.a. Lebensstiländerungen, Pflanzenheilkunde und physikalische Therapien (z.B. Anwendung von Wärme oder Wasser) eine Rolle.

Leitung: Dr. med. Astrid Knobel

Klinische Studie: Ganzkörperhyperthermie bei Depressionen

Für unsere Studie zur Wirksamkeit von Infrarot-Wärmetherapie bei Depressionen suchen wir Patientinnen und Patienten mit mittelgradiger und schwerer depressiver Episode. Wir freuen uns über Ihre Nachricht!

Schizophrene Erkrankungen

Team

Armin Hoyer

Dr. Anais Djodari-Irani

Dr. Astrid Knobel

Dr. Karin Hoffmann

 

+49 30 450 517 095 (Montag - Freitag 09:00 - 16:30 Uhr)

Sprechstunde Sportpsychiatrie und -psychotherapie

Für Hochleistungssportler bieten wir eine ambulante, sportpsychiatrische und psychotherapeutische Sprechstunde an. Extreme psychische und physische Belastungen im Hochleistungssport können neben anderen Faktoren auch zur Entstehung oder Aufrechterhaltung einer psychischen Störung mit beitragen. Umso wichtiger ist in solchen Fällen die Kenntnis und Berücksichtigung dieser Belastungen. Wir sehen uns als Anlaufstelle für Hochleistungssportler mit seelischen Problemen, führen eine differentialdiagnostische Einordnung der Symptome und Beschwerden durch und erarbeiten gemeinsam einen Therapieplan.

Unsere sportpsychiatrische und -psychotherapeutische Sprechstunde ist Teil eines deutschlandweiten Verbundes universitärer Spezialsprechstunden der sich aus dem Referat "Sportpsychiatrie und -psychotherapie" der deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) entwickelt hat. In Berlin entwickelt sich derzeit ein Netzwerk von ambulant und stationär arbeitenden Psychiatern und Psychotherapeuten mit sportpsychiatrisch und –psychotherapeutischem Schwerpunkt.

Terminvereinbarung über das Sekretariat

+49 30 450 517 062

Team:

Prof. Dr. Andreas Ströhle und Mitarbeiter

Sprechstunde therapieresistente Depression

Die Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik der Charité am Campus Mitte bietet eine Sprechstunde für Menschen mit therapieresistenten Depressionen an und dient der Diagnostik und Planung der ambulanten, bzw. stationären Therapie für Patienten mit depressiven Erkrankungen.

In Deutschland leiden über 4 Millionen Menschen an einer depressiven Erkrankung. Depressionen verursachen weltweit die meisten gelebten Lebensjahre mit einer Behinderung und durch keine andere Erkrankung gehen mehr gesunde Lebensjahre verloren als durch Depressionen. Die betroffenen Patienten beklagen häufig niedergedrückte Stimmung, Antriebsminderung, Konzentrationsstörungen, negative Zukunftsgedanken, Schuldgefühle und Lebensüberdrussgedanken. Hinzu kommen häufig körperliche Symptome, welche oft sogar am Anfang der Erkrankung stehen. Bei den Betroffenen führen Depressionen zu erheblichem Leiden und häufig zu Arbeitsunfähigkeit und Frühberentung. Zugleich weisen viele Patienten einen therapieresistenten oder chronischen Verlauf ihrer Erkrankung auf, was zum Teil auch durch die vielfältigen Erscheinungsformen depressiver Erkrankungen bedingt ist.

Das Behandlungsangebot der Spezialsprechstunde therapieresistente Depression richtet sich an Patientinnen und Patienten sowie Ärztinnen und Ärzte, welche eine Zweitmeinung zur diagnostischen Einschätzung oder der Therapie wünschen. Zur Erfassung der Ursachen der Therapieresistenz sowie möglicher Behandlungsoptionen erfolgt eine detaillierte und strukturierte Evaluation der psychiatrischen Vorgeschichte, biographischer Faktoren, der aktuellen Symptomatik, der bisherigen Therapiestrategien sowie potentieller Begleiterkrankungen. Nach erfolgter Diagnostik wird eine Empfehlung zur Therapiestrategie erarbeitet und mit dem Patienten und dem überweisenden Arzt abgestimmt. Diese Empfehlungen enthalten pharmakologische, psychotherapeutische (z.B. CBASP) und als auch weitere biologische Therapieverfahren (EKT, Ketamin).

Für weitere Informationen melden Sie sich bei der psychiatrischen Institutsambulanz an mit dem Hinweis, dass sie an einem Termin in der Sprechstunde für Therapieresistente Depression interessiert sind.

Leitung:

PD Dr. Stephan Köhler

+49 30 450 517 095

Dr. Roland Ricken

+49 30 450 517 095

Tourette-Sprechstunde

Die Spezialsprechstunde für die Tourette-Erkrankung befindet sich in der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie in der Charité Campus Mitte (Leitung: Prof. Dr. med. Dr. phil. A. Heinz) und ist dort ein Angebot der Hochschulambulanz (Leitung: Prof. Dr. A. Ströhle). Sie versteht sich als Angebot für erwachsene Menschen, bei denen eine Tic-Störung oder ein Tourette-Syndrom besteht oder vermutet wird.

Unter Tics werden unwillkürliche Zuckungen oder Lautäußerungen verstanden. Je nach Art der Tic-Störung treten diese einzeln oder kombiniert auf. Die Diagnose einer Tic-Erkrankung erfolgt klinisch anhand der Krankengeschichte und des Untersuchungsbefundes. Daher ist eine persönliche Vorstellung die unabdingbare Voraussetzung für eine korrekte diagnostische Einordnung.

Im Verlauf können wir Sie bezüglich der Tourette-Erkrankung beraten und – sollte keine anderweitige fachärztliche Behandlung möglich sein – auch ambulant behandeln. In schwierigen Fällen kann auch eine Behandlung im Rahmen unserer voll- und teilstationären Angebote erfolgen. Komorbide psychiatrische Störungen werden hierbei selbstverständlich berücksichtigt.

Auf Grund der zum Teil schwierigen Abgrenzung einer Tic-Erkrankung von anderen neurologischen und psychiatrischen Erkrankungen erfolgt eine enge Zusammenarbeit mit den Spezialsprechstunden für Bewegungsstörungen der Klinik für Neurologie am Campus Virchow-Klinikum und am Campus Benjamin Franklin. Weiterhin kooperieren wir im Rahmen von Forschungsfragen mit dem Institut für Psychologie der Humboldt-Universität zu Berlin sowie weiteren Universitäten.

Terminvereinbarung

+49 30 450 517 095 (Montag - Freitag 09:00 - 16:00 Uhr)

Leitung der Sprechstunde:
Frau Dr. med. Anais Djodari-Irani