Spezialsprechstunden

Sie befinden sich hier:

Affektive Störungen

In Deutschland leiden viele Millionen Menschen unter einer affektiven Erkrankung, d.h. sie haben Phasen mit gedrückter und manchmal auch gehobener Stimmung. Der Beginn liegt oft im Jugend- oder jungen Erwachsenenalter. Angehörige eines psychisch erkrankten Menschen haben ein deutlich erhöhtes Risiko, selbst eine psychische Störung zu entwickeln. Die oft späte Diagnose und Behandlung wirken sich negativ auf den Krankheitsverlauf und die Lebenswege der Betroffenen aus

Bipolare Störungen, Prophylaxeambulanz

Stefanie Schreiter, Dipl.-Psych. Esther Quinlivan

t: +49 30 450 517 095

Therapieresistente Depressionen

Dr. Roland Ricken

t: +49 30 450 517 095

Forschungsambulanz Depression

PD Dr. Mazda Adli

t: +49 30 450 517 148

Wenn der Anrufbeantworter an ist, schildern Sie bitte den Grund Ihres Anrufes und geben Sie eine Rückrufnummer an. Wir melden uns dann schnellstmöglich bei Ihnen.

Früherkennungssprechstunde Affektive Erkrankungen

Stefanie Schreiter, Dipl.-Psych. Jana Fiebig, Dipl.-Psych. Antje Wietzke

t: +49 30 450 517 148

Wenn der Anrufbeantworter an ist, schildern Sie bitte den Grund Ihres Anrufes und geben Sie eine Rückrufnummer an. Wir melden uns dann schnellstmöglich bei Ihnen.

Weitere Information zur Früherkennung von Depression und Bipolaren Störungen
Viele junge Menschen leiden unter Stimmungsschwankungen, die häufig von anderen psychischen und sozialen Problemen begleitet werden (z.B. Schwierigkeiten in Schule/Ausbildung/Studium) sozialen Beziehungen, Drogenkonsum). Zudem entwickeln auch Angehörige von Menschen mit psychischen Störungen häufiger selbst psychische Probleme. Oft können starke Stimmungsschwankungen erstes Anzeichen einer Erkrankung oder aber auch nur Ausdruck einer großen Belastung sein.

Hierfür bieten wir eine Sprechstunde für junge Erwachsene (unter 30 Jahren), die sich Sorgen machen, eine depressive oder manisch-depressive Erkrankung zu entwickeln.

Unser Angebot beinhaltet ausführliche diagnostische Gespräche, psychotherapeutische Unterstützung und psychiatrische Betreuung.

Asperger Syndrom / Hochfunktionaler Autismus

Leitung:

Prof. Dr. med. Imke Puls / Dr. med. Anais Djodari-Irani Lamberti

t. +49 30 450 517 095

In unserer Spezialsprechstunde für Asperger Syndrom und hochfunktionalen Autismus bieten wir bei begründetem Verdacht Diagnostik und Behandlung für Personen ab 18 Jahren an.

Die diagnostischen Kriterien für das Asperger Syndrom oder hochfunktionalen Autismus werden anhand mehrerer ausführlicher Anamnesegespräche sowie mittels standardisierter spezieller Testverfahren unter Berücksichtigung differentialdiagnostischer Aspekte überprüft.

Bei entsprechender Indikation besteht die Möglichkeit zu weiterführender neuropsychologischer Diagnostik.

Schizophrene Erkrankungen

Team

Dr. med. Bernhard Haslinger
Dr. med. Astrid Knobel
Dr. phil. Karin Hoffmann
Dr. med. Walter de Millas

t. +49 30 450 517 095 (Montag - Freitag 09.00 - 16.30 Uhr)

Suchterkrankungen

Angebote der Suchtambulanz:

Qualifizierte ambulante Alkoholentzugsbehandlung
Trinkmengenreduktionsprogramm
Ärztliche und psychologische Beratung/Behandlung bei Glücksspielsucht
Ärztliche und psychologische Beratung/Behandlung bei Internetabhängigkeit
Wöchentliche Gruppenpsychotherapie bei Alkoholabhängigkeit
Medikamentöse Rückfallprophylaxe
Weitervermittlung in ambulante oder stationäre Anschlussbehandlung/Entwöhnung
Ergo-, Mal- und Musiktherapie
Teilnahme an Studien zur Abstinenzerhaltung

Ablauf der ambulaten Alkoholentzugsbehandlung

Zunächst erfolgen ein Erstgespräch und eine ausführliche Untersuchung zur diagnostischen Einordnung sowie die Erstellung eines individuellen Risikoprofils. Sofern keine schwerwiegenden medizinischen Gründe vorliegen, die gegen eine Teilnahme an dieser Therapieform sprechen, erfolgt umgehend die Planung der ambulanten Entzugsbehandlung.

Diese beinhaltet:

  • medikamentös gestützte Entgiftung mit täglichem Pflege- und Arztkontakt (bei Stabilität geht der Patient anschließend wieder nach Hause) über eine Woche
  • ein psychotherapeutisches Einzelgespräch zur Stützung sowie zur Planung weiterführender Behandlungen
  • langfristige Anbindung in der Ambulanz zur Abstinenzerhaltung (ggf. auch medikamentöse Rückfallprophylaxe)

Die Vorteile dieser Behandlungsform:

  • geringere soziale Belastung des Patienten (vertrautes Umfeld, Kontinuität des Kontaktes zu Familie, Freunden, Bekannten)
  • langfristige Krankschreibungen und Fehlzeiten können vermieden werden
  • aufgrund kurzfristiger Terminvergaben kann Hilfe schnell gewährleistet werden
  • engmaschige Betreuung im Anschluss an die Entzugsbehandlung trägt zur Abstinenzerhaltung bei

Sollte trotz gründlicher Voruntersuchungen und adäquater medizinischer Behandlung im Ausnahmefall eine stationäre Behandlung notwendig werden, kann diese unmittelbar gewährleistet werden.

t: +49 30 450 617 123 (Montag - Freitag  08.30 - 16.00 Uhr)

Sie finden uns in den Räumen der Psychiatrischen Institutsambulanz Bonhoefferweg 3 

Team:

Dr. med. Olga Geisel
Thora Kühlke
Olga Vitlif
Dr. med. Marion Aichberger
Mag. rer. nat. Patricia Pelz

Leitung:

OA PD Dr. med. Christian Müller

Gedächtnissprechstunde (Neuropsychiatrie)

Team

Prof. Dr. med. Josef Priller
Eike Jakob Spruth
Dr. med. Anika Langenfurth

Terminvereinbarung

t: +49 30 450 517 095 (Mo.- Fr. 08.30 – 16.00 Uhr)

Sprechstunde Sportpsychiatrie und -psychotherapie

Für Hochleistungssportler bieten wir eine ambulante, sportpsychiatrische und psychotherapeutische Sprechstunde an. Extreme psychische und physische Belastungen im Hochleistungssport können neben anderen Faktoren auch zur Entstehung oder Aufrechterhaltung einer psychischen Störung mit beitragen. Umso wichtiger ist in solchen Fällen die Kenntnis und Berücksichtigung dieser Belastungen. Wir sehen uns als Anlaufstelle für Hochleistungssportler mit seelischen Problemen, führen eine differentialdiagnostische Einordnung der Symptome und Beschwerden durch und erarbeiten gemeinsam einen Therapieplan.

Unsere sportpsychiatrische und -psychotherapeutische Sprechstunde ist Teil eines deutschlandweiten Verbundes universitärer Spezialsprechstunden der sich aus dem Referat "Sportpsychiatrie und -psychotherapie" der deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) entwickelt hat. In Berlin entwickelt sich derzeit ein Netzwerk von ambulant und stationär arbeitenden Psychiatern und Psychotherapeuten mit sportpsychiatrisch und –psychotherapeutischem Schwerpunkt.

Terminvereinbarung über das Sekretariat

t: +49 30 450 517 062

Team:

Prof. Dr. Andreas Ströhle und Mitarbeiter

Tourette-Sprechstunde

Die Spezialsprechstunde für die Tourette-Erkrankung befindet sich in der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie in der Charité Campus Mitte (Leitung: Prof. Dr. med. Dr. phil. A. Heinz) und ist dort ein Angebot der Hochschulambulanz (Leitung: Prof. Dr. A. Ströhle). Sie versteht sich als Angebot für erwachsene Menschen, bei denen eine Tic-Störung oder ein Tourette-Syndrom besteht oder vermutet wird.

Unter Tics werden unwillkürliche Zuckungen oder Lautäußerungen verstanden. Je nach Art der Tic-Störung treten diese einzeln oder kombiniert auf. Die Diagnose einer Tic-Erkrankung erfolgt klinisch anhand der Krankengeschichte und des Untersuchungsbefundes. Daher ist eine persönliche Vorstellung die unabdingbare Voraussetzung für eine korrekte diagnostische Einordnung.

Im Verlauf können wir Sie bezüglich der Tourette-Erkrankung beraten und – sollte keine anderweitige fachärztliche Behandlung möglich sein – auch ambulant behandeln. In schwierigen Fällen kann auch eine Behandlung im Rahmen unserer voll- und teilstationären Angebote erfolgen. Komorbide psychiatrische Störungen werden hierbei selbstverständlich berücksichtigt.

Auf Grund der zum Teil schwierigen Abgrenzung einer Tic-Erkrankung von anderen neurologischen und psychiatrischen Erkrankungen erfolgt eine enge Zusammenarbeit mit den Spezialsprechstunden für Bewegungsstörungen der Klinik für Neurologie am Campus Virchow Klinikum und am Campus Benjamin Franklin. Weiterhin kooperieren wir im Rahmen von Forschungsfragen mit dem Institut für Psychologie der Humboldt-Universität zu Berlin sowie weiteren Universitäten.

Terminvereinbarung

t: +49 30 450 517 095 (Montag - Freitag 09.00 - 16.00 Uhr)

Leitung der Sprechstunde:
Frau Dr. med. Anais Djodari-Irani Lamberti

Psychiatrische Akutsprechstunde für Geflüchtete und Asylsuchende

In der Psychiatrischen Institutsambulanz (PIA) wird Ihnen eine psychiatrische Akutsprechstunde angeboten. Ziel ist eine erste, kultursensible Diagnostik von psychischen Störungen sowie ggf. eine Vermittlung in geeignete ambulante Behandlungsangebote. Dolmetscher für Arabisch und Farsi sind vor Ort.

Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich, bitte nach Möglichkeit die elektronische Gesundheitskarte (eGK) oder einen gelben Überweisungsschein mitbringen.

Das Erstellen von Stellungnahmen oder ärztlichen Gutachten ist im Rahmen der Akutsprechstunde nicht möglich.

Wir beschränken aus Kapazitätsgründen unser Angebot auf Geflüchtete aus dem Bezirk Berlin-Mitte. Geflüchtete und Asylsuchende aus anderen Berliner Bezirken können sich an die Zentrale Psychiatrische Clearingstelle der Charité auf dem Gelände des LAGeSo wenden (siehe unten).

Sprechzeiten der Akutsprechstunde

Dienstag 11:00-12:00 Uhr.

Bitte persönliche Anmeldung (vor Ort) spätestens um 10.30 Uhr desselben Tages. Falls am betreffenden Tag unsere Behandlungskapazität in der Akutsprechstunde nicht ausreichen sollte, vermitteln wir kurzfristige Termine in der Zentralen Psychiatrischen Clearingstelle, mit der wir eng zusammenarbeiten.  

FAQ

Häufig gestellte Fragen und Antworten zur psychiatrischen und psychotherapeutischen Versorgung von Geflüchteten und Asylsuchenden finden Sie hier: FAQ

Konzenteption/Leitung

Kontakt

Schwesternzimmer

t: +49 30 450 517 095

Zentrale Psychiatrische Clearingstelle der Charité auf dem Gelände des LAGeSo

Die von der Charité - Universitätsmedizin Berlin betriebene, bundesweit erste Psychiatrische Clearingstelle schließt eine Versorgungslücke, indem sie bezirksübergreifend Geflüchteten unabhängig vom Aufenthalts- und Versicherungsstatus kultursensibel ine diagnostische Einschätzung, ggf. die Einleitung einer Kurzintervention, und die Weitervermittlung in ambulante Angebote anbietet.
In der Clearingstelle werden Patientinnen und Patienten zeitnah von einem multilingualen Team von erfahrenen Psychiaterinnen und Psychiatern aus der Erwachsenen- und Kinder- und Jugendpsychiatrie untersucht.

t: +49 30 397 630 25

Sprechstundenzeiten: Montag bis Freitag 08.00 - 16.00 Uhr

Turmstraße 21
Haus M, 1. OG
D-10551 Berlin