ZASIME-Studie

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Leitung

Stefanie Schreiter
Dr. Stefan Gutwinski

ZASIME-Studie - Zwangssymptome unter der Therapie mit Antipsychotika bei Patienten mit einer Schizophrenie

Eine Querschnittsstudie zur Erfassung von Zwangssymptomen unter antipsychotischer Medikation bei Menschen mit einer Schizophrenie.

Patienten mit einer Schizophrenie haben ein deutlich erhöhtes Lebenszeitrisiko an Zwangssymptomen zu erkranken. Epidemiologische Studien zeigen ein Vorkommen von intrusiven, quälenden Zwangsgedanken und damit verbundenen Zwangshandlungen wie obsessiven Händewaschen, Kontrollverhalten oder Zählen von ca. 20 bis 30%. Ca. 12% dieser Patienten erfüllt die diagnostischen Kriterien einer Zwangsstörung. Derartige Zwangssymptome bei Patienten mit Schizophrenie gehen überdies mit einer schwereren Positiv- wie Negativsymptomatik, einer niedrigeren sozialen Interaktionsfähigkeit sowie höheren Behandlungskosten einher. Dementsprechend haben diese Patienten eine deutlich schlechtere Prognose. Inwieweit Zwangssymptome- und störungen hierbei als unerwünschter Effekt antipsychotischer Medikation oder als Zeichen eines fortgeschrittenen Krankheitsverlaufs zu begreifen sind, ist aktuell Gegenstand der Forschung

Publikationen

Schreiter S, Hassan A, Majic T, Wullschleger A, Schouler-Ocak
M, Bermpohl F, Gutwinski S. Obsessive-compulsive symptoms in a chronic sample of schizophrenia patients under Clozapine treatment. Fortschritte der Neurologie – Psychiatrie 2016.