Antipsychotische Absetzsymptome - Analyse Individueller Patientendaten aus den Placebogruppen von Randomisiert Kontrollierten Studien

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Laufende systematische Erhebung von Absetzsymptomen und Rückfällen nach Beendigung einer antipsychotischen Behandlung von über 4400 individuellen Patientendatensätzen aus mindestens 45 randomisierten kontrollierten Studien.

Regelmäßig werden im Verlauf von Behandlungen mit Antipsychotika diese rasch abgesetzt, beispielsweise aufgrund des Auftretens von Nebenwirkungen oder eingeschränkter Adhärenz. Damit verbunden können Absetzsymptome und Rückfälle auftreten. Die Vermeidung von Absetzsymptomen und Rückfällen nach Absetzen, Reduzieren oder Wechseln von Antipsychotika ist ein wichtiger Faktor in der Vorbereitung einer sicheren und erfolgreichen Therapie. Bisher gibt es nur sehr wenige Daten zu Absetzsymptomen von Antipsychotika.

Diese Studie zielt darauf ab Absetzsymptomen und Rückfällen nach Beendigung einer antipsychotischen Behandlung zu untersuchen, um daraus Behandlungsoptimierungen abzuleiten.

Leitung

Projektleitung
Lasse Brandt, Dr. Stefan Gutwinski und Prof. Dr. Dr. Stefan Leucht (Klinikum und Poliklinikum für Psychiatrie und Psychotherapie, Klinikum rechts der Isar, Technische Universität München)