AG Transkulturelle Psychiatrie

Wissenschaftliche Leitung

Dr. phil. Ulrike Kluge

Prof. Dr. med. Dr. phil. Andreas Heinz

Mitarbeiter

Dipl.-Psych. Monika Englisch (Interkulturelle Supervisionsgruppe/ Qualitätszirkel, BSIPS),

Dr. Dipl.-Psych. Kostas Gontovos,

Dr. Christine Hardung (Ethnologin, Dolmetscherin),

Dipl.-Psych. Sanja Hodzic,

Dr. med. Scherin Jeratli,

Prof. Dr. Maya Nadig,

Dipl.-Psych. Tülay Özbek (BSIPS),

Simone Penka, M.A. (Ethnologin, Erziehungswissenschaftlerin, Sozialarbeiterin),

Dr. med. Berenice Romero,

Roman Snihurowych M.D.,

Dr. med. Igor Sutej,

Dr. med. Marion Aichberger MSc (International Public Health)

Kontakt (EMail)

Dr. phil. Dipl.-Psych. Ulrike Kluge

wissenschaftliche Mitarbeiterin, FB International Mental Health

AG Transkulturelle Psychiatrie

Die multidisziplinäre Arbeitsgruppe Transkulturelle Psychiatrie ist in das Zentrum für  interkulturelle Psychiatrie, Psychotherapie und Supervision (ZIPP) eingebunden.

Die Forschungsschwerpunkte liegen auf der Transkulturellen Psychiatrie und Interkulturellen Psychotherapie, der interkulturellen Öffnung der psychosozialen Versorgung, der therapeutischen Arbeit mit Sprach- und Kulturmittlern, auf der Traumaforschung im Zusammenhang mit Fluchterfahrungen, der Medizinanthropologie und Ethnopsychiatrie.

Des Weiteren beschäftigt sich die AG in Zusammenarbeit mit der AG für Migrations- und Versorgungsforschung mit den Themen Soziale Ungleichheit & Diskriminierung und transkulturellen Ansätzen in der Public Health Forschung.

Die Verzahnung naturwissenschaftlicher und geisteswissenschaftlicher Zugänge sowie die Verbindung quantitativer und qualitativer Forschungsmethoden sind die Grundlage unseres Ansatzes hinsichtlich kritischer Reflektion und gegenstandsangemessener Forschung. Dazu gehört auch eine kritische Auseinandersetzung mit in diesem Forschungsbereich gängigen Konzepten/Begriffen, wie z.B. Kultur, Rasse, Ethnie, Migranten, Menschen mit Migrationshintergrund, interkulturelle Öffnung, interkulturelle Kompetenz, Akkulturation/Integration etc. sowie mit Tendenzen der Kulturalisierung, Stereotypisierung sowie Defizitperspektive.

Forschungsprojekte

 •      Willkommenskultur an der Charité - Aufbau und Koordination eines Berlinweiten  Netzwerkes zur Professionalisierung der psychosozialen Regelversorgung für Asylsuchende und Flüchtlinge (gefördert durch den Max Rubner-Preis 2016– Der Innovationspreis für Veränderer an der Charité (gemeinsam mit dem Team des Zentrums für Interkulturelle Psychiatrie und Psychotherapie- ZIPP), Laufzeit 04/2016-0372017

•      Fortbildung und Supervision für in der psychotherapeutischen Versorgung von Flüchtlingen tätige niedergelassene KollegInnen (gefördert durch das Ehrenamtsprogramm der Bayer Cares Foundation), Laufzeit 03/2016-02/2017)

•      Kooperationspartner des Projektes reWoven – refugee women and (psychosocial) voluntary engagement. Entwicklung eines modularisierten Supervisionskonzeptes für ehrenamtliche Helferinnen zur Unterstützung in der Arbeit mit Geflüchteten. Es ist ein Teilprojekt des am Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM, siehe: www.bim.hu-berlin.de) entstandenen Fluchtclusters (gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration), Laufzeit 04/2016-12/2016

Abgeschlossene Forschungsprojekte (seit 2012)

- Studiengruppe "Seelische Gesundheit und Migration" (gefördert von der VolkswagenStiftung), www.segemi.de (beendet 2013)

- Evaluation der Inanspruchnahme der Ethnopsychiatrischen Ambulanz mit einem Schwerpunkt      auf die Sprach- und Kulturmittlung (beendet 2014)

Laufende Qualifikationsarbeiten (Promotionen)

- Nassim Mehran: "Reading the city through the eyes of users‐ An investigation aimed to see which aspects of urban environment are perceived as social stressors for women with different cultural backgrounds using public spaces"

- Anna-Maria Thöle: "Einflussfaktoren in der Therapie mit traumatisierten Flüchtlingen"

- Simone Penka: "Die interkulturelle Öffnung der psychosozialen Versorgung"

InteressentInnen für eine Promotion senden uns bitte ein max. 2-seitiges Exposé und einen CV zu. Für PromovendInnen bieten wir ein alle vier Wochen stattfindendes Colloquium an

Fort- und Weiterbildungen

- Seit 2010 bietet das ZIPP in Kooperation mit psychoanalytischen Weiterbildungsinstituten aus Berlin das erste qualifizierte Weiterbildungsseminar im Bereich Interkulturelle Psychotherapie und Supervision (BSIPS- Berliner Seminar für Interkulturelle Psychotherapie und Supervision) an.

Leitung: Monika Englisch, Fatih Güç, Tülay Özbek. www.interkulturelle-psychotherapie.de 

- Darüber hinaus verfügen wir über vielfältige Fort- und Weiterbildungsangebote in unserem Forschungs- und Praxisbereich

Externe Kooperationen

- Berliner Institut für Empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM)

- Internationale Akademie für innovative Pädagogik, Psychologie und Ökonomie gGmbH an der FU Berlin (Prof. Manfred Zaumseil)

- Bezirksamt Berlin- Mitte (Dr. Jeffrey Butler)

Das ZIPP beinhaltet

- Interdisziplinäre, interkulturelle Forschungsgruppe

- Ethnopsychiatrische Ambulanz (siehe auch klinische Abteilungen/ PIA
  Psychiatrische/Internationale Institutsambulanz, Campus Charite Mitte)

- Weiterbildung www.interkulturelle-psychotherapie.de

- interkulturelle Supervision, Expertenfunktion in politischen Gremien