AG Reconsidering psychiatric treatments

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Die Behandlung psychischer Erkrankungen umfasst in psychiatrischem Kontext neben psychotherapeutischen Verfahren und komplementären Therapien insbesondere auch pharmakotherapeutische Strategien. Für viele dieser Behandlungsformen scheinen im Sinne der Evidenz-basierten Medizin ausreichende Wirksamkeitsnachweise vorzuliegen, wie z.B. Meta-Analysen zur kurz- und langfristigen Wirksamkeit von Antidepressiva bei der Therapie von schwergradigen depressiven Episoden. Bei der Einordnung dieser Befunde werden unseres Erachtens bislang jedoch häufig wichtige methodische Aspekte hinsichtlich der berücksichtigten Primärstudien nicht ausreichend gewürdigt, die für die Nutzen-Risiko-Abwägung in der klinischen Praxis von hoher Relevanz sind.   

Der Fokus dieser Arbeitsgruppe liegt auf der Diskussion aktueller psychiatrischer Behandlungsansätze und möglicher Alternativen.

Die Arbeitsgruppe wird durch einen eigenen Beirat beraten, der sich aus einer Patientenvertreterin bzw. -vertreter, einer Angehörigenvertreterin bzw. -vertreter, einer Medizinethikerin bzw. -ethiker und einer Ärztin bzw. einem Arzt des Sozialpsychiatrischen Dienstes zusammensetzt.

Leitung/Kontakt

Constantin Volkmann

Assistenzarzt, Leiter AG Reconsidering psychiatric treatments

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PD Dr. med. Christian Müller

Oberarzt, Leiter FB Suchterkrankungen, Leiter AG Reconsidering psychiatric treatments

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