Das Bild zeigt einen Arzt, der bei einer jungen Patientin eine Augenuntersuchung durchführt.

Zelluläre und molekulare Pathophysiologie psychiatrischer Erkrankungen

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Das wissenschaftliche Interesse unserer Arbeitsgruppe gilt der neuronalen Plastizität bei kognitiven und mnestischen Prozessen sowie ihrer Bedeutung bei der Chronifizierung neuropsychiatrischer Erkrankungen. Unsere Arbeitsgruppe verfolgt einen reduktionistischen Ansatz, bei dem wir ausgehend von der Psychopathologie des Patienten über das Tiermodell die neuronale Beschreibungsebene aufsuchen, um grundlegende Mechanismen dieser komplexen Hirnfunktionen und ihrer Störungen aufzuklären. Diese Arbeiten werden durch translationale klinische Projekte ergänzt, deren Konzeption auf unseren tierexperimentellen Ergebnissen aufbaut. Schwerpunkte unserer Projekte liegen in der Untersuchung

  • der pathogenen Plastizität im Kontext psychiatrischer Erkrankungen (Schizophrenien, Depressionen, PTSD, Epilepsien)
  • der neuronalen Mechanismen von Lernen und Gedächtnis
  • der aminergen Modulation neuronaler Informationsverarbeitung

Leitung und Kontakt

Prof. Dr. med. Joachim Behr

Leiter des Labors für zelluläre und molekulare Pathophysiologie psychiatrischer Erkrankungen

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Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Alix Guinet M.Sc., Zhengzheng He M.Sc., Monique von Cramon MD

Forschungskooperationen

Die Arbeitsgruppe "Zelluläre und molekulare Pathophysiologie psychiatrischer Erkrankungen" kooperiert methodisch und inhaltlich mit dem Institut für Integrative Neuroanatomie der Charité (Leitung: Prof. Dr. med. Imre Vida).

Die translationale und klinische Forschung erfolgt in Kooperation mit der Hochschulklinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik an der Medizinischen Hochschule Brandenburg – Campus Neuruppin (Leitung: Prof. Dr. med. Joachim Behr). Im Rahmen dieser Kooperation besteht die Möglichkeit, als Weiterbildungsassistent*in in der Psychiatrischen Klinik der Medizinischen Hochschule Brandenburg klinisch tätig zu sein und an der Psychiatrischen Universitätsklinik der Charité wissenschaftlich zu arbeiten. Im Rahmen dieser Kooperation ist somit die klinische Ausbildung gewährleistet, andererseits kann im Rahmen einer Freistellung für wissenschaftliche Tätigkeit die Promotion, Habilitation oder weitere wissenschaftliche Qualifikation erworben werden.